Die BaFin denkt digital

Die Digitalisierungsstrategie der BaFin

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Veröffentlicht am 06.03.2019
Ein Text von Tobias Kley, Manager, passcon GmbH und Philipp Böhm, Consultant, passcon GmbH

Die Digitalisierung beeinflusst gegenwärtig das Leben der Menschen und vor allem das der Finanzdienstleister, wie kaum ein anderes Thema.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) möchte diesen rasanten Wandel nicht verpassen und konstituiert mit der Veröffentlichung der Digitalisierungsstrategie vom 26.02.2019, dass sie sich im Rahmen des digitalen Wandels der Finanzbranche vom Jahr 2025 an als weltweit führende Aufsichtsbehörde sieht. Dabei rücken drei Handlungsfelder in den Fokus der BaFin:

  • Aufsicht und Regulierung
  • IT-Aufsicht und –Sicherheit
  • Transformation der BaFin

Diese Themengebiete sind dabei nicht als gänzlich neue Fragestellungen für die BaFin anzusehen. In vielen Bereichen arbeitet und denkt die Behörde bereits weitgehend digital. Die neue Strategie setzt eher einen gezielten Fokus auf das eigen gesteckte Ziel im Jahr 2025 weltweit zu den führenden Aufsichtsbehörden zu gehören.

Digitale Risiken erfordern eine digitale Regulierung

Mit den neuen Marktteilnehmern einhergehenden neuen Technologien, wie bspw. die Distributed Ledger Technology (DLT), Artifical Intelligence oder auch Initial Coin Offerings (ICO), fordern die BaFin dahin gehend heraus, dass sie als Bewahrer eines funktionsfähigen, stabilen und integren Finanzmarkts das Vertrauen der Markteilnehmer auch zukünftig erhalten muss. Denn digitale Lösungen rufen digitale Risiken hervor und erfordern schlussfolgernd eine digitale Regulierung. Dementsprechend wird hier eine Anpassung der regulatorischen Anforderungen zwingend notwendig sein. Für die BaFin bedeutet dies, dass sie noch enger mit den einzelnen Markteilnehmern zusammenarbeiten muss, um die neuen Geschäftsmodelle vollumfänglich zu verstehen.

Auf der anderen Seite bedienen sich die Anbieter eben dieser neuen Technologien. Diese werden sich in Zukunft auf Veränderungen im Rahmen der regulatorischen Anforderungen einstellen müssen. Bestehende Regularien könnten verschärft und neue hinzukommen. Demzufolge müssen sich neue Marktteilnehmer frühzeitig auf die regulatorischen Anforderungen einstellen.

Erforderliche Maßnahmen

In diesem Spannungsfeld aus technologischem, ökonomischem und regulatorischem Fortschritt gilt es, geeignete Maßnahmen und Methoden des Riskocontrollings & -managements, der IT-Sicherheit wie auch den grundsätzlichen regulatorischen Rahmenwerken hinsichtlich Daten- und Risikoreportings, zu finden und zu etablieren.

Als dynamisches und global tätiges Unternehmen mit dem Fokus auf Regulatory, Compliance und IT sind wir der richtige Ratgeber, um die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Als Beratungsunternehmen sehen wir uns dabei nicht nur als Berater, sondern viel mehr als Ihr Partner auf welchen Sie bauen können. Unser langjährig gebündeltes Wissen trägt dazu bei, dass Ihr Unternehmen den zukünftigen Anforderungen vollumfänglich gerecht wird.

Passcon verbindet regulatorische Expertise mit ausgewiesenem praktischem Wissen, welches sich durch eine starke Umsetzungsorientierung auszeichnet. Neben der klassischen Beratung sind wir auch Ihr richtiger Anbieter für vielfältige Dienstleistungen und Problemlösungsstrategien, dabei steht ein hoher und nachhaltiger Qualitätsanspruch im Fokus unserer Arbeit.

Tobias Kley

Manager | passcon GmbH

Mobil +49 172 4134816
Tobias.Kley@passcon.de

Philipp Boehm

Consultant | passcon GmbH

Mobil +49 162 2533140
Philipp.Boehm@passcon.de

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